Der Alte St.-Matthäus-Kirchhof ist weiterhin ein aktiver evangelischer Begräbnisplatz. Historische Erbbegräbnisse, Mausoleen und individuelle Grabstätten stehen neben neueren gemeinschaftlichen Erinnerungsformen.
Historische Grabarchitektur
Zu den prägenden Anlagen zählen Mausoleen, Wandgräber, Grüfte und künstlerisch gestaltete Familiengrabstätten. Das Mausoleum der Familie von Hansemann und die Gruft Herpich/Linz sind exakt kartierte Beispiele. Der Denkmalschutz bedeutet, dass bauliche oder gestalterische Veränderungen nicht allein aus dem eigenen Pflegewunsch abgeleitet werden können.
Heute mögliche Bestattungsformen
Die Betreiberinformation nennt Erd- und Urnenbeisetzungen in individuellen Grabstätten sowie gemeinschaftliche und pflegearme Angebote. Welche Grabform aktuell verfügbar ist, welche Laufzeit gilt und welche Gestaltung erlaubt ist, muss die Friedhofsverwaltung für den konkreten Fall mitteilen.
Garten der Sternenkinder
Die seit 2007 bestehende gemeinschaftliche Grabstätte erinnert an früh verstorbene Kinder. Sie gehört zu den besonderen Erinnerungsorten des Kirchhofs. Die Betreiberseite weist ausdrücklich darauf hin, dass dort keine freien Grabplätze mehr verfügbar sind; diese Seite stellt sie daher nicht als aktuelles Grabangebot dar.
Vor einer Entscheidung fragen
Klären Sie Beisetzungsart, Nutzungsrecht, Gebühren, Pflegeumfang, Grabmal und Bepflanzung gemeinsam. Historische Beispiele auf dem Gelände sind keine Vorlage dafür, was bei einer neuen Grabstätte zulässig oder verfügbar ist.